Holger Schmidt:VfL Sindelfingen verpasst bei U16-Teammeisterschaften nur knapp das Podest. Zum Abschluss der Leichtathletik-Freiluftsaison war das Sindelfinger Floschenstadion mit seiner markanten blauen Bahn am Wochenende noch einmal Austragungsort einer württembergischen Mannschaftsmeisterschaft. Dabei verpassten die Mädchen- und Jungsteams U16 des gastgebenden VfL Sindelfingen als jeweils Vierte nur knapp das Siegertreppchen.
Den einzigen Tagessieg für die Blau-weißen holte über 800 Meter Nathalie Schmidt. Die württembergische Meisterin über diese Distanz stürmte dem übrigen Feld von Anfang an auf und davon und gewann am Ende in 2:23,66 Minuten mit über zehn Sekunden Vorsprung. Gemeinsam mit Julia Misaki Röhl, Lara Huber und Enya Holsten gehörte sie außerdem zur 4 x 100-Meter-Staffel, die in 53,49 Sekunden Dritte wurde. Im Hochsprung war Enya Holsten mit 1,52 m als Fünfte fleißige Punktesammlerin, über 80 Meter Hürden und im Weitsprung als jeweils Sechste mit 13,11 Sekunden und 4,64 m Julia Misaki Röhl. Zum VfL-Mädchenteam gehörten außerdem Maja Haumann, Charlotte Herberth, Julia Kailer, Amelie Knoll und Leonie Stöhr. Insgesamt kamen die Sindelfingerinnen auf 7.529 Punkte und landeten knapp hinter der LG Filstal (7.571 Punkte) und der SG Schorndorf (7.637 Punkte) auf Rang vier. Überlegener Sieger im weiblichen wie auch im männlichen Bereich wurde der SSV Ulm 1846 mit 7.954 bzw. 8.944 Punkten.
Auch bei den Jungs sorgte ein Mittelstreckler für das besten Sindelfinger Ergebnis. Über 800 Meter lag Sergey Zhabitskiy im Ziel in 2:13,27 Minuten als Zweiter nicht einmal eine Sekunde hinter Sieger Tom Schröder (LG Filstal/2:12,35 Minuten). Vereinskamerad Elias Kelm, der nach der ersten Runde noch in Führung lag, wurde in 2:16,59 Minuten Siebter. Die 4 x 100-Meter-Staffel mit Sergey Zahbitskiy, Lars Küppers, Julian Fauser und Elias Kelm wurde mit 51,85 Sekunden Fünfter. Obwohl für die VfL-Jungs, für die außerdem Ben Eppler und Konstantin Zhabitskiy an den Start gingen, kein weiteres Top Ten-Ergebnis heraussprang, sammelten sie 7.200 Punkte und damit deutlich mehr als die einen Platz dahinter rangierende zweite Kreisvertretung StG Weil der Stadt/Nufringen (6.970 Punkte), die im Kugelstoßzweiten Lasse Hülder (12,15 m) ihren mit Abstand besten Einzelakteur hatte.

Bilder: Olaf Labrenz und Holger Schmidt.


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