Zweimal Meistertitel für den VfL Sindelfingen. Zahlreiche Saisonbestleistungen durch die Sindelfinger Athletinnen und Athleten in Bochum-Wattenscheid. Bekanntlich ist die Rhein-Ruhr Region Bewerber um die Ausrichtung Olympischer Spiele für Deutschland. Das Stadion in Wattenscheid spielt dabei eine besondere Rolle. Mit gleich drei Meisterschaftswochenenden steht das Lohrheidestadion in diesem Jahr im Mittelpunkt der Deutschen Leichtathletik. An diesem Wochenende war die Altersklassekombination U23 und U18 am Start. Nächstes Wochenende folgen die U20 und die U16 und danach die Deutschen Meisterschaften der Aktiven.
Dass Dominik Wiedenmann aufgrund seiner erzielten Leistungen zu den Favoriten zählte war klar. Die Art und Weise, wie er sein Finale über 1500m gestaltete fordert Respekt. Nach einem Bummelrennen zog Dominik unwiederstehlich den Sport an und siegte in 4:05,36 min. Seine Nominierung für die U18 EM in Italien dürfte damit nichts im Wege stehen.
Ebenso überlegen „ging“ Grace Wagener in ihrem Finale über 5000 m Bahngehen. In ihrer Altersklasse war sie an diesem Tag eine Klasse für sich. Der Deutsche Meistertitel der U18 Klasse war ihr damit sicher. Sie bewältigte die 5000m in guten 24:36,81 min.
Eine persönliche Bestleistung – allerdings ohne Chance auf einen Endlaufplatz – gab es für Lotta Mage über 800m. Sie kam nach 2:11,34 min ins Ziel.
Als eine der jüngsten nahm Mara Dümmler den Wettkampf im Stabhochsprung auf. Sie überwand die Anfangshöhe von 3,60 m noch ohne Probleme. Leider war dann bei der nächsten Sprunghöhe Schluss.
Ähnlich erging es ihrem Bruder Arne Dümmler. Er brauchte für die Anfangshöhe von 3,62 m drei Versuche. Lies dann die nächste Höhe aus, scheiterte aber an 3,82 m.
Ein erfahrungsreiches Wochenende gab es für Nathalie Schmidt. Sie sicherte sich im Vorlauf über 800m in neuer Bestleistung von 2:13,53 min den Einzug ins Finale. Dort verlief das Rennen aber nicht wie gewünscht. Trotzdem waren die 2:14,93 im Endlauf eine hervorragende Leistung.
Gut lief es für Luise Herrmann im Hammerwurf. Nach aufregenden zwei ungültigen Versuchen steigerte sie sich auf starke 60,96 m und belegte damit den 4. Platz. Zur Medaille fehlten dabei nur 30 cm! Alena Ott erkämpfte sich im Hammerwurf der U18 Klasse den 7. Platz (51,90 m).
Überhaupt nicht gut lief es für den hoch gehandelten Dmitrij Krom. Über 100m schied er nach 11,22s im Vorlauf aus. Über seine Hausstrecke, die 200m trat er dann gar nicht mehr an.
Die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ist für die Leistungssport treibenden Athleten immer das wichtigste Saisonziel. Oft geht es um das Sammeln von Erfahrungen und gewinnen von Motivation. So auch für Maja Richter im Kugelstoßen (12,12 m) und Alina Fischer über die 100m Hürden (15,07 s). Auch für Vasilina Alwarski war bei den Hürden nach dem Vorlauf in ordentlichen 14,42 s Schluss. Für den Zehnkämpfer Kai Michalek war der Auftritt bei den Hürdenspezialisten Ehrensache. Seine 15,10 s waren seine beste Hürdenzeit in diesem Jahr.





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