Eine Klasse für sich ist Anni Marcard vom VfL Sindelfingen in dieser Saison. In der Klasser der Jugend W14 ist sie nicht zu schlagen. Neue Rekorde bei den Bahneröffnungen in Stuttgart.
Stuttgart
Auf der Festwiese in Stuttgart – in Hörweite des Stuttgarter Frühlingsfestes – begann die Bahnsaison in der Region. Allen voran das Sindelfinger Nachwuchstalent Anni Marcard. Sie überragte ihre gleichaltrigen Wettkämpfer um Längen. Über 100m steigerte sie sich auf starke 12,36 s. Im anschließenden Weitsprung kam sie auf enorme 5,79 m. Auch mit ihrem zweitbesten Versuch (5,74 m) wäre die Konkurrenz bei Weitem nicht herangekommen, hatte die zweitplatzierte in diesem Wettkampf 5,10 m als Ergebnis stehen.
Zur Info: der württ. Rekord für die Altersklasse W14 stammt aus dem Jahr 1987 und wurde von Ulrike Schlechtweg (LG Glems) erzielt. Ein realistisches Ziel.
Auch weitere Sindelfinger Nachwuchssportler nutzten die Startmöglichkeit in Stuttgart.
Oskar Dinkos startet in der Klasse M12 über 75 m (11,35 s), sowie über 800m (2:42,63 min) und im Hochsprung (1,25 m). Bei den ein Jahr älteren ar Adrian Nowak über die 75 m (10,28 s) der Beste. Constantin Herberth (10,64 s) und Thibaud Claudel (10,65 s) waren nur knapp dahinter.
Adrian setzte sich anschließend auch im Hochsprung mit 1,54 m durch. Trotz gleicher Höhe belegen Constantin Herbert den zweiten Platz und Thibaud Claudel wurde mit 1,25 m dritter.
Mit 4,96 m im Weitsprung der Klasse M13 setzte sich Adrian Nowak überlegen durch. Thibaud Claudel kam als zweiter auf 4,69 m und als dritter kam Constanin Herberth auf 4,48 m.
Der aktuelle Trainer des Sindelfinger Nachwuchses, David Felger, nutzte die Möglichkeit in Stuttgart um seine Diskusleistung zu testen. Er schleuderte das 2 kg Gerät auf 34,96 m.
Einzige Starterin bei den Mädchen W13 war Leni Eppler. Sie trat über 75 m (11,31 s) und im Hochsprung (1,15 m) an. Auch den Weitsprung absolvierte sie mit 3,62 m.
Ein sehr umfangreiches Sindelfinger Team wird am 1. Mai beim großen Sportfest in Renningen an den Start gehen und dort weitere Leistungen zeigen.
Langenbrand/Forbach
Das im Murgtal gelegene Örtchen Langebrand steht mit der dortigen Familie Wörner für das Hammerwerfen. Neben der gesamten (großen) Familie Wörner treffen sich auf der wohl idyllischten Wurfanlage immer wieder Werferinnen und Werfer um ihre Hammewurfleistung zu verbessern. So auch am Samstag, 24. April.
Helene Nomi Hirlinger, Alena Ott und Steffen Frölich nahmen den Weg über den Schwarzwalt um am Hammerwurfwettkampf dort teilzunehmen.
Eine neue Bestleistung von 44,88 m (3 kg) darf Alena Ott vermelden. Einen guten Wettkampf lieferte auch Helene Nomi Hirlinger ab. Ihre 46,52 m blieben leider wieder unter der angestrebten 47 m Marke. Eine glatte Weite erzielte Steffen Frölich mit exakt 40 m.

Bild Alexander Ott aus dem Murgtal.
Titelbild: Anni Marcard, Stefan Mayer


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