Während in Dortmund die Jugend um Titel kämpfte, wurden im sächsischen Halle/Saale die Geräte geworfen: Winterwurf. Sindelfinger Athletinnen und Athleten waren an beiden Orten dabei und gaben ihr Bestes.
Unter dem Hallendach gab es in diesem Jahr keine Medaille. Dafür ordentliche Leistungen und gute Platzierungen.
Das Trio um Hanna Render, Clara Möll und Kim Bödi kam über die 3x800m auf den 5. Platz. Ihre Zeit von 6:38,31 min lag um üer 10 Sekunden über der Leistung der Siegermannschaft aus Köln.
Erfahrung sammeln konnte auch Nils Haumann. Im Vorlauf über die 60m Hürden konnte er sich mit 8,17 s für das Halbfinale Qualifizieren. Dort war nach 8,28 s leider Endstation. Dies musste Pauline Zoll bereits im Vorlauf lernen. Die ordentlichen 7,74 s (persönliche Bestleistung) waren für ein Weiterkommen zu wenig.
Nicht an ihre Leistungen aus dem Glaspalast in dieser Saison konnte Mara Dümmler herankommen. In einem langen Wettkampf scheiterte sie nach übersprungenen 4,40m an der nächsten Sprunghöhe von 4,55m, was zuletzt kein Problem für sie war. Mit dieser Höhe wäre sie auf einem der vorderen Plätze gelandet. So blieb in diesem Wettkampf in Dortmund der 11. Platz.
Erfreulicher Weise ist einmal wieder eine 4x200m Staffel der Jungs bei den Deutschen Meisterschaften am Start gewesen. Ohne der verletzten Dmitrij Krom traten Nils Haumann, Luke Schmidt, Aaron Ott und Jan Sailer gleich im ersten von 6 Zeitläufen an. Mit 1:35,39 min war zwar nichts zu gewinnen, aber Respekt: man ist im Ziel angekommen. Dies schafften bei diesem Wettkampf gleich 12 (!) Mannschaften aus verschiedenen Gründen nicht.
Für alle gilt: Kopf hoch und Konzentration auf das kommende Jahr in der Halle. Dort sollen diese Deutschen Meisterschaften für die Jugend wieder einmal in Sindelfingen ausgerichtet werden. Noch sind einige Voraussetzungen zu schaffen, dann kann es im Februar 2026 aber los gehen.
In der sehr frischen Luft in Halle / Saale führten die Werfer ihre Deutschen Meisterschaften durch. Winterwurf, wird der Wettkampf genannt und dies traf in diesem Jahr wahrlich zu.

Einen Platz schlechter als im Vorjahr schloss Luise Herrmann das Hammerwerfen der U20 bei der Deutschen Meisterschaft ab. Mit einer gute Serie – alle Würfe über 56 m – blieb ihr mit 57,57 m der 3. Platz. Siegerin einmal mehr Johanna Marrwitz aus München mit 61,81 m. Eine Leistung die auch für Luise nicht undenkbar wäre.
Neue Bestleistung von Laura Berger im Diskuswurf. Um über 2 m verbessert sie sich auf nun 43,41 m. Sie sicherte sich den 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Halle/Saale.

Helene Nomi Hirrlinger fand sich beim Wettkampf der U18 nicht gut zurecht. Nach zwei Fehlversuchen konnte sie sich mit 43, 88 m einigermaßen gut aus der Affäre ziehen. Für den Endkampf der besten 8 wären 48 m notwendig gewesen.
Titelbild: 3x800m Staffel mit Hanna Render, Clara Möll und Kim Bödi
Eregebnisse und Videos auf: leichtathletik.de


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